1. Bildhauersymposium - Verkehrs- und Verschönerungsverein Walhorn (VVW)

Title
Direkt zum Seiteninhalt
Das 1. internationale Walhorner Bildhauersymposium

Vom 26. September 2021 bis zum 02. Oktober 2021 haben sieben internationale Bildhauer auf dem Gelände der Firma Monolithique im Steinbruch Walhorn (Belgien) gelebt und gearbeitet.
Dabei wurde aus hiesigen Blausteinfelsen sieben Skulpturen zum Thema "Visionen für Europe" geschaffen.


Der Künstler Sandro Dudenhausen leistet mit diesem Projekt einen Beitrag zum Europäischen Skulpturenweg "Visionen für Europa", den der Verein "Art moves Europe e.V." initiiert hat.


Während dieses erfolgreichen Symposiums war die Bevölkerung eingeladen, den Künstlern über die Schultern zu schauen und sich mit ihnen über ihre Arbeit auszutauschen.


Heute markieren diese Skulpturen entlang eines 3 km langen Wanderweges den historischen Weg der Steine vom Bruch zum Dorf.


Mit der Schaffung des Walhorner Skulpturenwegs „Auf den Spuren der Steine“ bezweckt die Arbeitsgruppe Kultur, Heimatgeschichte und Freizeitbeschäftigung zu vereinen.


Vor allem aber, die Tradition des Steinabbaus in unserer Gegend (Steinbrüche Rotsch, Carnol und Marzelheide) den folgenden Generationen in Erinnerung halten.

Seit 2011 hat das Unternehmen Chaux et Dolomies ihre Aktivitäten am Steinbruch "In der Rotsch" eingestellt. Lediglich der Bildhauer Sandro Dudenhausen betreibt vor Ort, in der alten Werkshalle des Bruchs, seinen Steinmetzbetrieb. Er war es, der die Idee der Schaffung eines Skulpturenweges anregte. Gemeinsam mit interessierten Bürgern wurde eine Arbeitsgruppe gegründet, die dieses Projekt in Angriff genommen hat.


Vertreter des Verkehrs- und Verschönerungsverein Walhorn (VVW), der Tourismusagentur Ostbelgien (TAO), der Lokalen Entwicklungsagentur Bleyberg, Welkenraedt, Lontzen (ADL), der Örtlichen Kommission für Ländliche Entwicklung Lontzen (ÖKLE), des Vereins "Art moves Europe e.V." sowie Privatpersonen erarbeiteten ein gemeinsames Konzept. Unterstützung gewährte neben privaten lokalen Sponsoren, die Euregio Maas Rhein, die CERA und die Gemeinde Lontzen.

Die Bildhauer haben mit ihrer Arbeit an den Felsen begonnen











Die Steinskulpturen nehmen nach einigen Arbeitstagen die ersten Konturen an

Achim Ripperger schlägt einen Mann aus dem Stein


Leo Horbach formt ein Boot mit Wellen aus dem Felsen


Herbert Leichtle möchte vier Evangelisten aus diesem Block formen


Alfred Mevissen und sein Beethoven


Algis Kasparavičius formt einen abstrakten Zeus aus dem Gestein


Daniela Clever meißelt zwei sich umarmende Menschen aus dem Stein


Sandro Dudenhausen fertigt vor seiner Werkstatt die Skulptur "Babylon"

Die Kunstwerke sind fertig, stehen aber noch nicht auf ihrem Platz

"Die Brücke" von Daniela Clever


"Babylon" von Sandro Dudenhausen


Der in einen Stier verwandelte Zeus von Algis Kasparavičius


„Hospitality“ von Leo Horbach


„Denkmal des Wandels“ von Achim Ripperger


„Alle Menschen werden Brüder“ von Alfred Mevissen


„Europa und die vier Evangelisten“ von Herbert Leichtle

Weitere Bilder vom internationalen Bildhauersymposium in Walhorn

Die Künstler in einer Schaffenspause


Es herrschte eine angenehme Atmosphäre mit viel Austausch


Miniatur Modell einer Steinskulptur
Weiterführende Links:
Eröffnung des Walhorner Skulpturenweges im Mai 2022


3 km Wanderweg: der Skulpturenweg um den alten Steinbruch in Walhorn


Die Walhorner Steinskulpturen und ihre Bildhauer


„Auf den Spuren der Steine“: Skulpturenweg entsteht in Walhorn


Zurück zum Seiteninhalt